Matthias Giesen (*1973) stammt aus
Boppard/Rhein. Nach dem Abitur studierte er in den Jahren 1993 bis 2001
an den Musikhochschulen in Köln und Stuttgart die Fächer Kirchenmusik,
Orgel, Musiktheorie sowie Hörerziehung (Musikpädagogik). Seine
Lehrer im Fach Orgel waren Clemens Ganz, Johannes Geffert und Bernhard
Haas; Musiktheorie studierte er bei Johannes Schild und Friedrich Jaecker.
Vertiefende musiktheoretische Studien führten ihn 1999 an die Universität
für Musik in Wien, wo er bei Prof. Dr. Martin Eybl den Lehrgang
Tonsatz nach Heinrich Schenker absolvierte. Zahlreiche Kurse bei namhaften
Organisten wie Marie-Claire Alain, Guy Bovet, Lorenzo Ghielmi, Jean-Claude
Zehnder, Michael Radulescu u.a. rundeten seine Ausbildung ab. 1998 gewann
er den 1. Preis beim Orgelwettbewerb der Fachakademie Bayreuth. 1999
wirkte er als Kantor an St. Elisabeth in Köln-Pesch, bevor er im
August desselben Jahres als Stiftsorganist sowie später als Stiftskapellmeister
an das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian/Oberösterreich (Bruckner-Orgel)
berufen wurde. Daneben arbeitet er im Musikarchiv der Stiftsbibliothek.
Neben mehreren Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führte ihn eine rege
Konzerttätigkeit ins In- und Ausland. Seit April 2000 ist er außerdem
Lehrbeauftragter für Tonsatz und Gehörbildung an der Musikhochschule
Köln sowie Dozent der Wiener Musikuniversität.
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