Die historische Cavaillé-Coll-Orgel (1894) der Pfarrkirche Saint-Antoine-des-Quinze-Vingts in Paris
1894 Aristide Cavaillé-Coll,
III-P-40: Neubau für Baron Albert de l’Epée und Aufstellung in
dessen Pariser Haus (55, avenue des Champs-Elysées).
1907: Orgel im Besitz des Grafen Christian de Berthier, der sie
der neu erbauten Pariser Pfarrkirche Saint-Antoine-des-Quinze-Vingts (66, avenue Ledru-Rollin) zum
Geschenk macht.
1909 Merklin, III-P-44: Mit neuem Gehäuse sowie geringfügiger Veränderung der Disposition Aufstellung in der am 11. 11. 1909 geweihten Kirche Saint-Antoine-des-Quinze-Vingts. Erster Titularorganist ist Graf Christian de Bertier, der 1928
den jungen Jean Langlais zu seinem Stellvertreter bestimmte (bis 1933).
1934 Gutschenritter, III-P-46: In Positif expressif Aufspaltung des Carillon III in Nasart 2 2/3’, Tierce 1 3/5’ sowie Piccolo 1’.
1956 Pierre Chéron,
III-P-48: klangliche Veränderung der Intonation nach dem modernen neoklassischen Geschmack sowie Ergänzung von zwei Registern.
1983 Jacques Barbéris, III-P-47: Restaurierung der Orgel mit Wiederherstellung des originalen Klangbildes.
1993 Yves Fossaert: Reinigung und technische Revision des Instruments.